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00-Beschlussvorlage

                                    
                                        Amt, Datum, Telefon

Drucksachen-Nr.

700 Eigenbetriebsähnl. Einrichtung Umweltbetrieb der Stadt
Bielefeld, 19.05.2021, 51-66 18
700.63, Frau Bredenkötter

1609/2020-2025

Beschlussvorlage der Verwaltung
Gremium

Sitzung am

Beratung

Bezirksvertretung Sennestadt

10.06.2021

öffentlich

Beratungsgegenstand (Bezeichnung des Tagesordnungspunktes)

Herstellung Spielplatz Igelweg
Betroffene Produktgruppe

11.13.01 Öffentliches Grün
Auswirkungen auf Ziele, Kennzahlen

Die Maßnahme dient der bedarfsgerechten Weiterentwicklung des Bielefelder Grünsystems. Sie
wirkt sich auf die bereit zu stellenden Pacht- und Unterhaltungsmittel für die Grünflächen aus.
Auswirkungen auf Ergebnisplan, Finanzplan

9.100 € jährliche Belastung ab dem Folgejahr der Fertigstellung
Ggf. Frühere Behandlung des Beratungsgegenstandes (Gremium, Datum, TOP, Drucksachen-Nr.)

Bezirksvertretung Sennestadt, 22.11.2018, TOP 6.2, DS-Nr.: 7657/2014-2020
Beschlussvorschlag:

Die Bezirksvertretung Sennestadt beschließt die Entwurfsplanung des Planungsbüros
Corinna Lüdtke Freiraumplanung für die Herstellung des Spielplatzes Igelweg.
Begründung:

Grundlage für die Herstellung des Spielplatzes am Igelweg ist ein Erschließungsvertrag zwischen
der Sennestadt GmbH und der Stadt Bielefeld.
In dem Erschließungsvertrag hat sich der Erschließungsträger verpflichtet einen Kinderspielplatz
für die Altersgruppe bis 12 Jahre herzustellen. Ursprünglich war der Spielplatz auf einem
Grundstück am Keilerweg vorgesehen. Auf diesem Grundstück befindet sich ein zu schützendes
Dünenfeld. Aus diesem Grund wurde ein ca. 690qm großes Eckgrundstück am Igelweg gefunden
und für die Herstellung des Spielplatzes zur Verfügung gestellt.

Entwurfsbeschreibung
Die Fläche grenzt im Westen und Süden an vorhandene Bebauung der Wohngrundstücke bzw.
eingezäunte Gartenflächen.
An der nördlichen Längsseite wird sie durch eine sackgassenförmige Fortsetzung des Igelweges
begrenzt, die fünf Einfamilienhäuser erschließt.
Zur Ostseite hin ist die Fläche am eigentlichen Igelweg gelegen, der hier auch von
Anlieferverkehr etc. genutzt wird.

Zu diesen beiden Seiten ist als Einfriedung eine Hainbuchenhecke geplant, an der
Nordseite mit einem Durchlaufschutz als einfachem Holzzaun und an der Ostseite in
Kombination mit einem dauerhaften Stabmattenzaun.
Der Spielplatz soll an der Nord- und der Ostseite jeweils einen Zugang erhalten, der gleichzeitig
als Pflegezufahrt dient. Die Zugänge werden mit herausnehmbaren Wegesperren versehen.
Das Gelände ist die einzige nicht bebaute und nicht einer geregelten Nutzung unterzogene
Fläche in der Siedlung. Es bietet bereits jetzt durch den Gehölzaufwuchs, die „Unordnung“ und
die wellenförmige Topographie einen für Kinder interessanten Spiel-, Erlebnis- und
Rückzugsraum.
Dieses vorhandene Potential soll genutzt werden. Der zukünftige Spielplatz soll die in den
umliegenden Eigenheimgärten vielfach vorhandenen Spielgeräte um ein eher naturnahes
Angebot ergänzen, das auch Raum für eigene Kreativität der Kinder bietet.
Die Gehölze sollen, vor allem an den Rändern zur Wohnbebauung hin, soweit sie mit den
Erfordernissen eines Spielplatzes kompatibel sind, erhalten bleiben und als Eingrünung am
Rand und als naturnaher Erlebnisraum genutzt zu werden.
Ebenso soll der Hügel erhalten bleiben und in die Spielplatzgestaltung einbezogen werden.
Folgende Spielangebote sind geplant (Nummerierung entspricht der Nummerierung im Plan):
- Im Norden langgestreckte Sandfläche (1) mit eingrenzenden Baumstämmen (2)
- An der Hügelflanke ein Steigstamm aus Holz (3) sowie eine Edelstahlrutsche (4)
- Im Westen Hüpfpalisaden (5) und Balanciertau (6)
- Auf dem Hügel ein Spielhaus als „Indianerzelt“ (7) mit Steinblöcken im Halbkreis (8) als Sitz,und Spielmöglichkeit
- Im Osten Doppelschaukel (9) auf Holzhäcksel-Untergrund
Zur Zonierung der Fläche sollen erhaltenswerte Bestandsgehölze um zusätzliche
Strauchgruppen ergänzt und 4 Laubbäume gepflanzt werden.
Als Sitzgelegenheiten sind Steinblöcke mit Sitzauflagen aus Holz vorgesehen.
Weitere Ausstattung sind zwei Papierkörbe sowie die übliche Spielplatz-Beschilderung.

Investitionskosten:
Die Gesamtkosten für die Herstellung des Spielplatzes betragen rund 83.250,00 € (Investkosten).
Die Mittel für die Investkosten bestehen aus den Baukosten in Höhe von 56.280,00 € (brutto), dem
Architektenhonorar in Höhe von 17.400 € (brutto) und den Bauverwaltungskosten in Höhe von
9.570,00 € (brutto).
Als Abgeltung aus dem Erschließungsvertrag aus 2005 stehen für die Errichtung 60.000,00 € zur
Verfügung. Der durch die Stadt zu finanzierende Anteil beträgt rund 23.250,00 €. Die Finanzmittel
werden über den Wirtschaftsplan des Immobilienservicebetriebes bereitgestellt.

Folgekosten für Grünunterhaltung:
Die nachhaltige Belastung des städtischen Haushalts (Folgekosten) beträgt 9.100,00 € jährlich.
Die Folgekosten setzen sich zusammen aus den zusätzlichen Kosten für die Grünunterhaltung in
Höhe von 5.756,00 € und Mietzahlungen des Umweltamtes an den ISB in Höhe von 3.344,00 €
(siehe Anlage „Wirtschaftlichkeits- und Folgekostenberechnung“).
Wenn die Begründung länger als drei
Seiten ist, bitte eine kurze
Zusammenfassung voranstellen.

Kaschel
Stadtkämmerer

Mitzeichnung:
200

230

360

700